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Gefrorene Zeit

Geschrieben von Mirella Furlan - 25. Januar 2009

Ich liege auf Eis
Gefrorene Zeit
Bar jeder Erinnerung
Ohne Warten auf Alles
Mit Kristallen im Kopf
Liege ich auf Eis.

Im Dasein
Nur Da sein
Bin ich ein Experiment
Das neugierig Selbst
Sich zu deuten
Versucht.

Und plötzlich
Versteht
Und wieder
Vergeht
Die Zeit
Tropf Minuten
Ich zerfließe in Stunden
Erwache nach Tagen
Mit blaunassen Haaren
Die monatelang ohne Wirrungen waren.

In den Jahren danach
Kratze ich das Eis
Aus dem Tiefkühlfach
Ich lege es auf meine Stirn
Um mich zu erinnern
Für immer da
Wie es in meiner Eiszeit war.

Dieser Beitrag ist veröffentlicht in der Kategorie: Gedichte