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Gischt

Geschrieben von Mirella Furlan - 04. Juli 2009

Aufgewühlt und überschäumend
Peitschen weiße Wellen auf
Sich selbst in Lust entgegen bäumend
Springt eine auf die Andere drauf.

Heute wird kein Schiff mehr gehen
Morgen erst will ich zurück
Nächtelang am Wasser stehen
Treibholz finden, Inselglück.

Das Gesicht kühlt uns die Gischt
Der Kupfermond trägt keinen Rost
So beschrieben, leicht verwischt
Schicken wir uns Flaschenpost.

Dieser Beitrag ist veröffentlicht in der Kategorie: Gedichte