Glücksscherben
Du stehst vor meiner Tür
ich öffne sie
und kann nur auf Deinen Mund sehen.
Deinen wundervollen Mund.
Was hast Du gesagt?
Du sitzt neben mir
ganz nah
und ich kann nur auf Deine Hände sehen.
Deine wundervollen Hände.
Willst Du mich berühren?
Ich werfe meine Tasse um
weil ich weiß, dass Du aufstehen wirst
um alles wieder in Ordnung zu bringen.
Genügsam will ich sein
mich selbst belügen
aber Dich nicht.
Wertvoll will ich sein
Außergewöhnlich
damit Du Dich an mich erinnerst
wie an ein schönes Rosenthal-Geschirr
das Dir schon um die Ohren sauste.
Glücksscherben
die vom Leben erzählen
und von Dir und mir.
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