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Verzeih’ mir

Geschrieben von Mirella Furlan - 04. September 2005

Als auch die Nacht sich legte
und der neue Morgen
alle Nebel zerrissen hatte
wurde ich ruhig
und sah Dir beim Schlafen zu.

Als der Mittag da war
und die Zeitung, längst gelesen
zu einem Hut gefaltet war
wurde ich müde
und sah Dir beim Essen zu.

Als der Abend dazukam
und alle Sonnenschirme, eingepackt
wie Ausrufezeichen im Garten standen
wurde ich munter
und sah mich im Spiegel.

Als die Nacht sich ausbreitete
und der Regen im Moos vergrünte
um auf den Morgen zu warten
wurde ich nervös
und verließ unser Haus.

Dieser Beitrag ist veröffentlicht in der Kategorie: Gedichte