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Im März

Ohne mich im Sinn zu wiegen
Sitz ich einfach neben Dir
Und verfolgen wie im Regen
Tropfenträumend wildes Hier.

Unsicher und voll Gefühle
Stellst Du Dich ins rechte Licht
Ähnlichkeiten sind vorhanden
Bis Dein Damals Schweigen bricht.

Ich versuche zu erklären
Weiß in Überlegenheit
Dich vor mir willst Du Dich schützen
Ruft das letzte Hochzeitskleid.

Nähe hab ich längst in Händen
Gib mir nicht noch auch Dein Herz
Niemand kann die Fluten wenden
Lebensläufe auch im März.

Gefrorene Zeit

Ich liege auf Eis
Gefrorene Zeit
Bar jeder Erinnerung
Ohne Warten auf Alles
Mit Kristallen im Kopf
Liege ich auf Eis.

Im Dasein
Nur Da sein
Bin ich ein Experiment
Das neugierig Selbst
Sich zu deuten
Versucht.

Und plötzlich
Versteht
Und wieder
Vergeht
Die Zeit
Tropf Minuten
Ich zerfließe in Stunden
Erwache nach Tagen
Mit blaunassen Haaren
Die monatelang ohne Wirrungen waren.

In den Jahren danach
Kratze ich das Eis
Aus dem Tiefkühlfach
Ich lege es auf meine Stirn
Um mich zu erinnern
Für immer da
Wie es in meiner Eiszeit war.

Jetzt

Als Du noch da warst
War alles Jetzt
Und Strandkörbe
von uns besetzt.

Als Du noch da warst
War niemals Gestern
Wir hatten uns
Und viele Schwestern.

Als Du noch da warst
War niemals Morgen
Versicherungslos
Das Glück geborgen.

Seitdem Du fort bist
Ist wieder Jetzt
Und Ohne Dich
Ist wieder Jetzt
Und mit viel Mut
Ist wieder Jetzt
Und mit viel Sehnen
Ist wieder Jetzt
Und mit viel Kraft
Ist wieder Jetzt
Ist immer, immer wieder
Nur Jetzt.